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Laterale Führung: Führen ohne Vorgesetztenfunktion | TAW Seminar

Im TAW-Seminar „Laterale Führung“, lernen Sie, wie Sie Mitarbeiter mit natürlicher Autorität und Akzeptanz führen!
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Laterale Führung vs. Klassische Führung

Laterale Führung gewinnt immer mehr an Bedeutung, und viele Unternehmen verlassen sich nicht mehr nur auf die klassische Art des Führens. Vor allem in Firmen, die netzwerkartig strukturiert sind und viele Projekte abteilungsübergreifend umgesetzen, ist eine funktionierende laterale - also seitwärts gerichtete - Leitung und Anweisung erfolgsentscheidend. Viele High-Performance-Unternehmen erkennen den Vorteil teamübergreifender Zusammenarbeit und gestalten die Arbeitsabläufe und Prozesse dementsprechend um. Ob nun entlang einer Prozesskette, für ein bestimmtes Projekt, dass unterschiedliche Bereiche betrifft, oder in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern - immer wieder treffen Kollegen aufeinander, die untereinander keine klare Weisungsbefugnis haben und somit auch keine klar definierte Rangfolge.

Trotz der immer stärkeren Entwicklung hin zu einem lateralen Führungsstil, besteht noch ein hoher Bedarf an klassischen Hierarchien, und beide Arten der Zusammenarbeit existieren parallel. Doch wie genau unterscheiden sich diese beiden Führungsarten und welche Vorteile verbergen sich hinter der immer relevanter werdenden lateralen Führung?

Merkmale klassischen Führens mit Vorgesetztenfunktion

Zu den Vorteilen zählen in erster Linie eine schnelle Handlungsfähigkeit und die klare Verantwortung. In Krisensituationen funktioniert diese klassische Führungsart gut. Denn dann ist es besonders wichtig, schnelle Entscheidungen zu treffen, ohne überlegen zu müssen, wer dafür geeignet ist oder an wen man sich wenden soll.

Als Nachteil lässt sich bezeichnen, dass hierbei alle Verantwortung auf einer Person liegt und diese zudem nur in diesem abgeschlossenen Team gilt. Müssen Mitglieder dieser Abteilung mit anderen zusammenarbeiten, ist zwar immer noch ihr Vorgesetzter weisungsbefugt, hat aber eventuell keinen Überblick über das Projekt und somit keine Grundlage, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Merkmale lateraler Führung ohne Weisungsbefugnis

Der Vorteil, der hier besonders ins Auge sticht, ist, dass laterale Führung auch in Teams aus gleichberechtigten Experten oder Teams mit verschiedenen (nicht beteiligten) Vorgesetzten, funktionierten kann.

Trotzdem können sich in diesen Führungssituationen unklare Machtverhältnisse, dysfunktionale Kommunikation oder Blockaden zu handfesten Konflikten und somit zum problematischsten Nachteil entwickeln. Das zeigt ganz klar, dass auch diese „lockere" Art der Führung gelernt sein muss. Sie funktioniert nur, wenn die nötigen Instrumente (Verständigung herstellen, Kommunikation verbessern, Vertrauen erzeugen u. v. m.) beherrscht werden.

Hier finden Sie mehr Informationen über das erwähnte und weitere hilfreiche Seminare aus den Bereichen Führung, Kommunikation und Management.

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